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Auf den Spuren der Lübbecker Stadtmauer

Lübbecke -

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 25. September zur nächsten Stadtführung unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein. Nachdem Lübbecke 1279 die Stadtrechte bekam, musste die Stadt wehrhaft gemacht werden.

Bei der Straße „Hinter der Mauer“ (Bild um 1935) zeugt der Straßenname noch heute vom ehemaligen Verlauf der Stadtmauer.

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 25. September zur nächsten Stadtführung unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein. Nachdem Lübbecke 1279 die Stadtrechte bekam, musste die Stadt wehrhaft gemacht werden. Um das Jahr 1300 war eine starke Stadtbefestigung mit Stadtmauer, Türmen, Toren, Stadtgraben und Wällen komplett um Lübbecke errichtet worden. 500 Jahre später war die Mauer so marode, dass sie an einigen Stellen zusammenbrach und schließlich ganz abgetragen wurde. Zusätzlich wurde du rch starken Bevölkerungszuwachs eine Ausweitung der Stadt dringend nötig.

In dieser Stadtführung geht es dem Verlauf der ehemals etwa 2,5 Kilometer langen Mauer entlang. Unterwegs werden Geschichten von den Mühlen im Stadtgraben, den Torwärterhäusern, dem Bürgerwall und dem Dreißigjährigen Krieg erzählt. Auch an die dramatischen Ereignisse vom Frühjahr 1808 wird erinnert, die zum Einsturz einiger Mauerabschnitte führten.

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 25. September zur nächsten Stadtführung unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein. Nachdem Lübbecke 1279 die Stadtrechte bekam, musste die Stadt wehrhaft gemacht werden.

Die Stadtmauer verlief im Westen der Stadt unter anderem über den Klingelbrink (Bild um 1940)

Der abwechslungsreiche Rundgang, bei dem auch die Steigung des Klingelbrinks zu bewältigen ist, beginnt um 15 Uhr. Der Treffpunkt ist am Stadtmodell auf dem Marktplatz. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: Stadt Lübbecke, Telefon: 05741 / 276-0. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können kostenlos teilnehmen.

Quelle: Lübbecke Marketing, Fotos: Stadtarchiv Lübbecke