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Auf den Spuren der Lübbecker Stadtmauer

Lübbecke -

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 19. März zur ersten Stadtführung des Jahres unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein.

Die Stadtmauer verlief im Westen der Stadt unter anderem über den Klingelbrink (Bild um 1940).

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 19. März zur ersten Stadtführung des Jahres unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein.

Nachdem Lübbecke 1279 die Stadtrechte bekam, musste die Stadt wehrhaft gemacht werden. Um das Jahr 1300 war eine starke Stadtbefestigung mit Stadtmauer, Türmen, Toren, Stadtgraben und Wällen komplett um Lübbecke errichtet worden. 500 Jahre später war die Mauer so marode, dass sie an einigen Stellen zusammenbrach und schließlich ganz abgetragen wurde. Zusätzlich wurde durch starken Bevölkerungszuwachs eine Ausweitung der Stadt dringend nötig.

Lübbecke Marketing lädt am Samstag, 19. März zur ersten Stadtführung des Jahres unter dem Titel „Auf den Spuren der Stadtmauer“ ein.

Bei der Straße „Hinter der Mauer“ (Bild um 1935) zeugt der Straßenname noch heute vom ehemaligen Verlauf der Stadtmauer.

In dieser Stadtführung geht es dem Verlauf der ehemals etwa 2,5 Kilometer langen Mauer entlang. Unterwegs werden Geschichten von den Mühlen im Stadtgraben, den Torwärterhäusern, dem Bürgerwall und dem Dreißigjährigen Krieg erzählt. Auch an die dramatischen Ereignisse vom Frühjahr 1808 wird erinnert, die zum Einsturz einiger Mauerabschnitte führten.

Der abwechslungsreiche Rundgang, bei dem auch die Steigung des Klingelbrinks zu bewältigen ist, beginnt um 15 Uhr. Der Treffpunkt ist am Stadtmodell auf dem Marktplatz. Für die Teilnahme an der Führung ist eine Anmeldung erforderlich: Stadt Lübbecke, Servicebüro, Telefon: 05741 / 276-0. Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro pro Person. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können kostenlos teilnehmen. Entsprechend der aktuellen Coronaschutzverordnung NRW gilt die 3G-Regelung. 

Quelle: Lübbecke Marketing, Fotos: Stadtarchiv Lübbecke