Ende der Sommerpause im Jazzclub Lübbecke
Lübbecke -

Foto: Pia Schiering Orchester
Die lange Sommerpause im Jazzclub Lübbecke in diesem Jahr wird am 19.September mit dem Pia Schiering Orchester beendet.
Der Gesang von Pia Schiering (Bielefeld) ist „warmer, stets kontrollierter stimmlicher Wohlklang, makellose Artikulation und astreines Timing“ (so bringt es die „Neue Westfälische“ auf den Punkt).
Ein grooviges, erdiges Bassfundament von Ulli Happe (Beckum) und das lebendige, treibende Spiel von Norbert Wintergalen (Düren) am Cajonset stehen in kultiviertem Zusammenspiel mit der jazzig-bluesigen, immer stimmungsvollen akustischen Gitarre von Reinhard Kottmann (Münster). Bandgründer und Pianist Klaus Leimkühler (Bielefeld) beweist Geschmack und Fingerspitzengefühl, wobei er auch als Ideengeber verantwortlich ist für die raffinierten Arrangements, die gemeinsam mit der Band feingeschliffen und weiterentwickelt werden.
Es ist ein großes Vergnügen, dieser famosen Band und ihrer Sängerin Pia Schiering zuzuhören: Bluesig, funky, swingend, präsentieren die 5 Vollblutmusiker seit 1998 originelle und eigenwillige Bearbeitungen von Jazz-, Rock- und Pop-„Klassikern“ aus verschiedensten Stilepochen.
Musikkritiker loben den vielseitigen, kreativen Stil der Band, das begeisterte Konzert-Publikum genießt die Spielfreude und die geschmackvollen Arrangements. Die Band überzeugt durch ihr Zusammenspiel, ihr solistisches Können, aber vor allem durch die stimmige Umrahmung und luftige Begleitung des einfühlsamen und klaren Gesangs von Pia Schiering.
Ein „Orchester“ ist ein Ensemble, das Klangvielfalt, musikalische Bandbreite, Dynamik und Vielschichtigkeit verspricht. Hier ist eine Band, die dieses Versprechen mit Vergnügen einlöst. Was zwischen Jazz, Blues, Shuffle, Swing und Latin möglich ist, wird umgesetzt und differenziert verarbeitet: Mal zeitgemäß groovend, dann wieder ausgelassen jammend, mal Fusion-mäßig aufgezogen oder auch lässig reduziert.
Durch das PSO lernt man bekannte Songs von einer neuen, überraschenden Seite kennen. Deep Purple‘s „Smoke On The Water“ kleiden sie in einen humorvollen 7/4tel-Latin-Groove, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics heizt als coole Swing-Nummer ein und „Caravan“ von Duke Ellington kommt als eine Art lateinamerikanische Arabeske daher – darauf muss man erst einmal kommen…
Durch das PSO lernt man bekannte Songs von einer neuen, überraschenden Seite kennen. Deep Purple‘s „Smoke On The Water“ kleiden sie in einen humorvollen 7/4tel-Latin-Groove, „Sweet Dreams“ von den Eurythmics heizt als coole Swing-Nummer ein und „Caravan“ von Duke Ellington kommt als eine Art lateinamerikanische Arabeske daher – darauf muss man erst einmal kommen…

Am 31. Oktober ist das Benedict Hesse Trio mit Trompete, Hammond und Schlagzeug zu Gast im Gewölbekeller. Foto: Richard Guerramedina
Am 24.Oktober zum Wurstmarkt, findet wieder der beliebte Vinylabend unter dem Motto: „Fish are jumpin`“ statt. Martin Bültmann legt Jazzplatten vom Feinsten auf, mittlerweile eine kleine Tradition im Jazzclub. Und es wird wieder Cocktails geben. Der Eintritt ist frei.
Am 31. Oktober ist das Benedict Hesse Trio mit Trompete, Hammond und Schlagzeug zu Gast im Gewölbekeller und der unsterblichen Musik Bert Kaempfert`s, dem Vater des Easy Listening, mit dem Titel „Hidden Treasures“
Man darf gespannt sein auf einen spannenden Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen deutschem Komponistenhandwerk und dem vibrierenden Puls des „Gulf Coast Sound.
Am 14. November ist „Mr. Supercharge“ Albie Donnelly mit BIG 3 zu Gast. Blues & Soul erwartet uns. Der international bekannte Liverpooler Saxophonist präsentiert eine weitere, attraktive Variante von Jazz: Blues & Soul.
Kraftvolles und raues oder sanftes und zärtliches Saxophon und seine markante Stimme sind unverkennbar und ziehen das Publikum in ihren Bann.

Am 14. November ist „Mr. Supercharge“ Albie Donnelly mit BIG 3 zu Gast. Foto: Albie Donnelly
Am 28. November endet die Saison 2026 im Jazzclub mit dem Johannes Müller Quartett. Titel des Konzerts: „Müllers Mellow Tone“. Müller war als Solo-Saxophonist der Big Band der Bundeswehr schon ein paar mal in Lübbecke und nun auch mit seinem eigenen Quartett im Gewölbekeller.
Müller verzeichnet darüber hinaus Auftritte in den renommiertesten Jazzclubs weltweit wie: Ronnie Scott’s London (GB), Bimhuis Amsterdam (NL), Yoshis Oakland (USA), Jazz Alley Seattle (USA), Sunside Paris (F), Bird’s Eye Basel (CH),Porgy & Bess Vienna , Unterfahrt München etc. Und jetzt Lübbecke.
Er spielt mit 3 internationalen Spitzenmusikern wie Martin Sasse, Markus Schieferdecker undMartijn Vink. Ein krönender Abschluss des Jahres 2026 im Jazzclub Lübbecke, welchen man nicht verpassen sollte.

Am 28. November endet die Saison 2026 im Jazzclub mit dem Johannes Müller Quartett. Titel des Konzerts. Foto: Johannes Müller
Und selbstverständlich gibt es auch wieder die sehr beliebten Jamm-Sessions:
Am 25. September und 27. November heißt der Jazzclub alle willkommen, die auf der Bühne mit jammen wollen.
Und natürlich auch alle, die zuhören und einen gemütlichen Abend verbringen wollen. Wie immer bei freiem Eintritt.