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Extrawurst zum Saisonabschluss

Espelkamp -

Zum Abschluss der Theatersaison geht es mit der Komödie „Extrawurst“ am Samstag, 23. April noch einmal „bissig“ zur Sache. In der Gesellschafts-Satire des praxiserprobten Autorenteams Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob (Grimme-Preisträger der Serie „Stromberg“) geht es um die Wurst.

Foto: Dietrich Dettmann

Zum Abschluss der Theatersaison geht es mit der Komödie „Extrawurst“ am Samstag, 23. April noch einmal „bissig“ zur Sache. In der Gesellschafts-Satire des praxiserprobten Autorenteams Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob (Grimme-Preisträger der Serie „Stromberg“) geht es um die Wurst.

Die Schweinswurst, um es genau zu sagen. Und um Toleranz. Denn eigentlich ist die Abstimmung über einen neuen Grill für die Vereinsfeiern des Tennisvereins einer deutschen Kleinstadt nur eine Formsache – gäbe es da nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste ja bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine harte Zerreißprobe stellt. Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich der kleine Konflikt um den Grill immer tiefer in die Beziehungen der Mitglieder schraubt.

Zum Abschluss der Theatersaison geht es mit der Komödie „Extrawurst“ am Samstag, 23. April noch einmal „bissig“ zur Sache. In der Gesellschafts-Satire des praxiserprobten Autorenteams Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob (Grimme-Preisträger der Serie „Stromberg“) geht es um die Wurst.

Foto: Dietrich Dettmann

Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander. Und allen wird klar: Es geht um mehr als nur um einen Grill. Vergeblich versucht der Vereinschef (Gerd Silberbauer) jovial zu vermitteln und bittet seine Mitglieder eindringlich um „Fairplay“. Gerd Silberbauer, einem breiten Publikum durch zahlreiche Fernsehauftritte, u.a. in SOKO 5113, Der Landarzt, Drehkreuz Airport und Klinik unter Palmen bekannt, stand mit den Aufführungen „Schachnovelle“, „Des Teufels General“ und „Der blaue Engel“ auch mehrfach auf der Espelkamper Bühne. Eintrittskarten für die „Extrawurst“ sind noch erhältlich in der Geschäftsstelle des Volksbildungswerks Espelkamp e.V. im Bürgerhaus, Wilhelm-Kern-Platz 14, oder könnten unter Tel.: 05772/562-161 oder 562-185, telefonisch bestellt werden. Das Gastspiel wird aus dem Programm NEUSTART KULTUR – Theater in Bewegung - der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert und wird unter 2-G-Regelung sowie Maskenpflicht am Sitzplatz durchgeführt.

Quelle und Fotos: Neues Theater Espelkamp