Kinder gestalten ihren Schulhof mit
Espelkamp -

Auf dem Schulhof der Grundschule am Auewald wurde jetzt gemeinsam gestaltet: Kinder der Schule haben zusammen mit Schulsozialarbeit, Quartiersmanagement und der Stadt Espelkamp neue Balancierbalken bemalt. Mit Farbe, Pinseln und vielen eigenen Ideen entstanden aus einfachen Holzbalken neue Spiel- und Bewegungs-elemente für den Schulhof.
Die Aktion ist Teil des Projekts „Bespielbare Stadt“. Dabei geht es darum, Kinder an der Gestaltung ihres direkten Lebensumfeldes zu beteiligen. Sie sollen ihre Stadt, ihre Schulwege und ihre Aufenthaltsorte aus eigener Perspektive betrachten und überlegen, wo kleine Veränderungen Orte spielerischer, bewegungsfreundlicher und kindgerechter machen können.
Johanna Krause von der Stadt Espelkamp betont den stadtweiten Ansatz des Projekts: „Kinder nehmen ihre Umgebung sehr genau wahr und haben oft gute, konkrete Ideen für Orte, die sie täglich nutzen. Die bespielbare Stadt macht Beteiligung für Kinder sichtbar und erlebbar.“
Nachdem bereits an der Mittwaldschule Balancierbalken gestaltet wurden, wurde nun auch an der Grundschule am Auewald ein weiterer Baustein des Projekts umgesetzt. Die Kinder konnten auch hier selbst mitgestalten und unmittelbar erleben, dass aus ihren Ideen sichtbare Veränderungen entstehen. Die neuen Balken laden künftig zum Balancieren, Spielen und Ausprobieren ein und ergänzen den Schulhof um ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot.
„Für unsere Schule ist das eine sehr schöne Aktion“, sagt Schulleiterin Jaqueline Lauf. „Die Kinder erleben, dass ihre Ideen ernst genommen werden und dass aus Beteiligung ganz konkret etwas für ihren eigenen Schulhof entstehen kann. Dass die Stadt Espelkamp solche Projekte unterstützt, ist für uns sehr wertvoll.“
Auch Denise Achenbach, Schulsozialarbeiterin der Grundschule am Auewald, sieht in dem Projekt einen wichtigen Beitrag für die Kinder- und Jugendarbeit: „Solche Beteiligungsprojekte sind wichtig, weil Kinder hier unmittelbar erfahren, dass ihre Meinung zählt. Sie übernehmen Verantwortung, entscheiden gemeinsam und sehen am Ende ein Ergebnis, das die ganze Schule nutzen kann.“
Umgesetzt wurde die Aktion in Zusammenarbeit mit der Grundschule am Auewald, der Schulsozialarbeit, dem Quartiersmanagement und der Stadt Espelkamp. Unterstützt wurde das Projekt zudem durch die Aufbaugemeinschaft. Gefördert wurde das Beteiligungsprojekt über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Mit der „Bespielbaren Stadt“ soll Espelkamp aus Kinderperspektive weitergedacht werden: bunter, bewegter und näher an den Ideen der Kinder.
Das Bild zeigt v.l.n.r. Kinder der Grundschule am Auewald gemeinsam mit Marlo Pfau und Marei Nagel vom Quartiersmanagement, Denise Achenbach von der Schulsozialarbeit, Johanna Krause von der Stadt Espelkamp/Kinder- und Jugendarbeit sowie Schulleiterin Jaqueline Lauf bei der Aktion „Bespielbare Stadt“.