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Landgang der besonderen Art: Ein Marinesoldat auf der Rettungswache

Rahden -

Für vier Wochen war die Rettungswache Rahden der Heimathafen eines Marinesoldaten. Eigentlich ist er als Sanitätsmeister auf einer Fregatte in Wilhelmshaven eingesetzt. Jetzt wurde er von der Marine in die Rettungswache abkommandiert zu einer sogenannten „in-Üb-Haltung“.

Für vier Wochen war die Rettungswache Rahden der Heimathafen eines Marinesoldaten. Eigentlich ist er als Sanitätsmeister auf einer Fregatte in Wilhelmshaven eingesetzt. Jetzt wurde er von der Marine in die Rettungswache abkommandiert zu einer sogenannten „in-Üb-Haltung“. Die muss er als Sanitätsmeister regelmäßig absolvieren, um als Sanitätskraft der Bundeswehr in allen medizinischen Bereichen fit zu bleiben. Die Soldaten an Bord der Schiffe sind in der Regel überwiegend jung und kerngesund – wenn, dann kommt es an Bord eher zu traumatologischen Einsätzen (Versorgung von Verletzungen und Wunden), und natürlich werden die Soldaten alle speziell für chirurgische Notfälle geschult. Seltener kommt es zu Notfällen, wie sie wiederum auf einer Rettungswache zum „Alltag“ gehören. Herzinfarkte, Schlaganfälle, Kindernotfälle und alle Arten von Notfallbildern aus dem geriatrischen Bereich sind an Bord quasi Ausnahmefälle. Doch auch hier müssen Sanitätskräfte ihre Routine behalten. Daher werden die Sanitätsmeister – die alle Notfallsanitäter-Qualifikation besitzen – einmal jährlich für vier Wochen an eine zivile Rettungswache abkommandiert.

Für vier Wochen war die Rettungswache Rahden der Heimathafen eines Marinesoldaten. Eigentlich ist er als Sanitätsmeister auf einer Fregatte in Wilhelmshaven eingesetzt. Jetzt wurde er von der Marine in die Rettungswache abkommandiert zu einer sogenannten „in-Üb-Haltung“.

Seit mehreren Jahren gibt es eine Vereinbarung zwischen dem Kreis Minden-Lübbecke und der Bundeswehr, mit der solche „in-Üb-Haltung“-Plätze an den kreiseigenen Wachen angeboten werden. Für die jeweiligen Seeleute ebenso wie für die Mitarbeitenden der Rettungswache ist dies stets eine gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und einen „Blick über den Tellerrand“ – ein Gewinn für beide Seiten.

Quelle und Foto: Kreis Minden-Lübbecke