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Marie Curie eröffnet die neue Theatersaison

Espelkamp -

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Foto: Hermann Posch

Sie war Europas erste Doktorin der Naturwissenschaften, Frankreichs erste Professorin, die erste Frau, die einen Nobelpreis bekam und der erste Mensch, der noch einen zweiten erhielt – Marie Curie. Auch das neue Schauspiel der theaterlust productions GmbH Thomas Luft „Marie Curie – Ein Leben für die Wissenschaft“ erzählt von einer starken Frau und ihrem bedingungslosen Leben am Limit, in dem Schauspielerin Anja Klawun dieser einzigartigen Kraft erneut Gesicht und Stimme gibt. Mit dem biografischen Schauspiel wird am kommenden Sonntag, 3. Oktober, ab 18.00 Uhr, nach einer fast einjährigen Pause zum Saisonstart der Theaterspielzeit 2021/2022 das Leben auf die Bühne im Neuen Theater Espelkamp zurückkehren. Einige Restkarten stehen noch kurzfristig im Kulturbüro im Bürgerhaus, Wilhelm-Kern-Platz 14, unter Tel.-Nr. 05772/562-161, 185 oder 255, zur Verfügung. Das Stück dauert 110 Minuten und wird ohne Pause gespielt.

Marie Curie gilt bis heute als Ikone, als Vorzeigeforscherin und Kämpferin gegen Widerstände in einer von Männern dominierten Welt. Als engagierte Europäerin arbeitete sie für den Völkerbund und setzte sich für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ein. Doch war es ihr nicht mehr vergönnt zu verhindern, dass auch aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse die fürchterlichste Waffe der Menschheit, die Atombombe, entwickelt wurde.

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Foto: Anatol Kotte

Bereits eine Woche später steht mit „Glücklich in 90 Minuten“ am Freitag, 8. Oktober, ab 20.00 Uhr, eine musikalische Revue über den Sinn des Lebens und das Glück an sich auf dem Programm. Der Clou daran: auf der Bühne entwickelt sich in einem einzigartigen Wechsel zwischen Vortrag, Spielszenen und Musik eine rasante Revue, aufgehängt an einer speziellen Geschichte, in der das Publikum zum Teil des Ganzen wird. Ein Coach hält einen Vortrag über das Thema „Glück“. Auf einmal werden diese Erörterungen durch penetrantes Handyklingeln aus dem Zuschauerraum gestört: ein Zuhörer steht unvermittelt auf und telefoniert laut mit einem Geschäftspartner über einen unmittelbar bevorstehenden, fetten Deal. Das Publikum bekommt Einblicke in das berufliche und private Leben des Investmentbankers Carl-Christian Blau, dessen Geschichte der Coach kurzerhand als Vorlage und Fallbeispiel für seine Ausführungen benutzt. Blau, der eigentlich sofort nach Peking fliegen müsste, um dort den telefonisch avisierten Mega-Deal einzutüten, hat plötzlich mit einem massiven Problem zu kämpfen: aufgrund einer spontan auftretenden Zwangsneurose gelingt es ihm nicht, durch die Tür zu treten. Augenscheinlich hatte Blau in seinem früheren Leben viele kleine Warnzeichen ignoriert, so dass es jetzt zu dieser Agoraphobie kommen musste – der Angst, das Haus zu verlassen. Doch diese Störung erweist sich alsbald schon als Glücksfall. Auch für diese Vorstellung sind noch Eintrittskarten im Kulturbüro erhältlich. Beide Vorstellungen werden aus dem Programm NEUSTART KULTUR – Theater in Bewegung - der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.