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Spatenstich: jetzt kommt gustav nach Stemwede

Stemwede -

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Freuen sich auf den Glasfaser-Ausbau in Stemwede (v.li.): Klaus Leckelt, Bürgermeister Kai Abruszat, Dennis Kornehl, Andreas Bergmann und Stefan Pohler.

Der erste und offizielle Spatenstich ist erfolgt, jetzt rückt der Glasfaser-Lückenschluss in Stemwede näher. Gemeinsam mit Dennis Kornehl, dem Geschäftsführer des Internetanbieters gustav internet, Klaus Leckelt, dem Projektleiter der Investgesellschaft Primevest CapitalPartners sowie Stefan Pohler vom Generalunternehmen German Fiber Solution (GFS) und Andreas Bergmann von der STEL-Gruppe, die sich um den Tiefbau in der Gemeinde kümmern, gab Bürgermeister Kai Abruszat jetzt den Startschuss für den flächendeckenden Glasfaserausbau. Bis Ende nächsten Jahres soll Stemwede überall mit dem schnellsten Internet Europas ausgestattet sein.

Den ersten Spatenstich setzte Kai Abruszat in Wehdem (Ecke Stemwederberg-Straße/Heitkampsort) in die Erde. „Der flächendeckende Breitbandausbau ist ein sehr wertvolles Projekt für Stemwede“, so der Bürgermeister. „Ich freue mich, dass die Stemwederinnen und Stemweder, vorausblickend und technologieoffen, die Gelegenheit genutzt und sich rechtzeitig mit Vorverträgen ausgestattet haben, um so die erforderliche Vertragsquote für den Ausbaustart zu erfüllen.“ Primevest, GFS und gustav internet stemmen den Breitbandausbau in Stemwede eigenwirtschaftlich. „Wir investieren in das Hochgeschwindigkeitsnetz, weil Glasfaser die Technologie der Zukunft ist“, so Klaus Leckelt von Primevest.

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Bis Ende 2023 ist Stemwede komplett mit einem Glasfasernetz ausgestattet.

Nach Ostern legen die Bautrupps los

An der Ecke Stemwederberg-Straße/Heitkampsort in Wehdem wird eine Art zentraler Verteilerkasten entstehen, von dem die Glasfasern in alle Stemweder Ortschaften verteilt werden. „Nach Ostern werden die Bautrupps loslegen und die Glasfaserkabel in die Erde bzw. bis in die Wohngebiete und zu den jeweiligen Immobilien legen“, erläutert Projektleiter Andreas Bergmann und versichert: „Bevor die Bauarbeiten vor der eigenen Haustür beginnen, werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer angesprochen, um die Details zu klären.“

Direkt nach dem Spatenstichtermin ging es für die Tiefbauer in die abschließenden Absprachen mit der Gemeinde Stemwede, um die Bauabschnitte festzulegen. Vorteilhaft ist, dass sich bereits Rohre in der Erde befinden, die beim Teilausbau von Westenergie und hugo Internet gelegt wurden, die nun auch für die Glasfaserverlegung genutzt werden können. Ziel sei es auch, einen ungefähren Ablaufplan der Ausbauarbeiten in Stemwede, auf die Homepage der Gemeindeverwaltung zu stellen. „Damit man eine Vorstellung davon bekommt, wann in etwa die Trupps im eigenen Ortsteil loslegen“, so Stefan Pohler von GFS.

Besondere Konditionen für Vereine

Gustav-Geschäftsführer Dennis Kornehl wies noch einmal daraufhin, dass aktuell auch noch das Startangebot gelten würde. Stemwederinnen und Stemweder, die jetzt noch einen Vertrag über ein gustav-internet-Produkt abschließen würden, bekommen dabei den Hausanschluss kostenlos gelegt. „Das gilt auch für Vereine in Stemwede, für die wir, darüber hinaus gehend, auch noch besondere Konditionen anbieten“, so Kornehl. „Wenn Vereine unser kleinstes, 100 Mbit/s-Produkt buchen, schalten wir ein 1.000 Mbit/s-Paket frei. Außerdem verzichten wir auf die einmalige Anschlussgebühr von 100 Euro.“ Anmelden kann man sich über www.glasfaser-stemwede.de oder telefonisch über die gustav-Hotline 0511/ 9999 8036.

„Ich wiederhole mich gerne, das ist ein Quantensprung für Stemwede“, so Bürgermeister Kai Abruszat, der sich über den eigenwirtschaftlichen Ausbau der beteiligten Unternehmen freut. „Damit bleibt der Gemeinde Stemwede erspart, das Projekt aus eigenen Steuermitteln zu bezuschussen“, so Abruszat.

Quelle und Foto: Gemeinde Stemwede