Volksbank Lübbecker Land unterstützt wieder heimische Vereine
Lübbecke -

„Aktion Trostpflaster“: So hatte die Volksbank Lübbecker Land vor einem Jahr ihre Corona-Soforthilfe von 50.000 Euro für heimische Vereine und Institutionen genannt. Die Resonanz war herausragend, fast 60 Empfänger durften sich über eine Spende der Genossenschaftsbank freuen. Die Pandemie wirkt allerdings immer noch nach, was liegt da näher, als erneut zu helfen?
Die Volksbank hat sich für das „Trostpflaster 2.0“ entschieden und stellt der Region zum zweiten Mal einen solchen Fördertopf zur Verfügung. Er ist wiederum mit 50.000 Euro gefüllt; das Geld stammt aus den Gewinnsparzweckerträgen der Volksbank Lübbecker Land. „Im Fokus steht in diesem Jahr das Ehrenamt. Dieses wollen wir mit dem Trostpflaster 2.0 besonders anerkennen und stärken“, sagt Andreas Schwarze, Vorstand des Kreditinstitutes.
Die Aktion konzentriert sich daher auf Vereine, die ausschließlich Menschen auf ehrenamtlicher Basis in ihren Reihen haben. Gestaffelt nach der Mitgliederzahl, können sie eine Spende von jeweils 500 oder 1.000 Euro beantragen, die die Bank aus dem Fördertopf bestreitet.
Das Vereinsleben aktiv zu halten, Angebote zu machen, war und ist bei den Kontaktbeschränkungen außerordentlich schwierig. Die Bank möchte Anstrengungen und positive Beispiele von Vereinen belohnen, trotz aller Hindernisse die ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder zu binden. Ebenfalls können Aktivitäten von Vereinen gefördert werden, die noch in diesem Jahr gestartet werden, um die gemeinnützige Arbeit zu beleben.
Eine Spende aus dem 50.000-Euro-Fördertopf ist an eine bestehende Kontoverbindung mit der Volksbank Lübbecker Land geknüpft. Die Vergabe der Spenden erfolgt, bis der Topf leer ist. Vereine, die im vergangenen Jahr bei einer Zuwendung nicht zum Zuge kamen, werden diesmal bevorzugt berücksichtigt. Spendenanträge sind ab Dienstag, 1. Juni 2021, 18 Uhr, hier möglich: www.VBLL.de
„Wir drücken allen Interessierten die Daumen und hoffen, dass wir wieder viele gute Ansätze unterstützen können“, so Vorstand Andreas Schwarze.