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Rückenwind für Espelkamp vom Zukunftsnetz Mobilität NRW

Espelkamp -

Seit dem 21. Dezember 2017 ist die Stadt Espelkamp Mitglied im Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM). Dabei handelt es sich um ein landesweites Netzwerk, das Kommunen dabei unterstützt, mithilfe eines Kommunalen Mobilitätsmanagements die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung zu schaffen und in konkreten Maßnahmen umzusetzen.

Die Mitgliedschaft zahlt sich aus. In den vergangenen Jahren hat Espelkamp viele ZNM-Angebote wahrgenommen und erntet nun die Früchte. Lob für das städtische Engagement gab es jetzt von Daniela Niestroy-Althaus, Abteilungsleitung ZNM Westfalen-Lippe: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist hervorragend und Espelkamp zählt zu den sehr aktiven Kommunen in unserem Netzwerk.“

Das vorbildliche gemeinsame Wirken macht Heiko Appelbaum, für Espelkamp zuständiger Kommunalberater beim Zukunftsnetz Mobilität NRW,an Beispielen fest: So habe sich Espelkamp 2024 erfolgreich für die Stadt-Terrassen beworben und einige der temporären Bausteine zum Stadtjubiläum im Bereich des Wilhelm-Kern-Platzes platziert.

Es folgte die Bewerbung für den Fußverkehrs-Check NRW im Jahr 2025. Das ZNM-Angebot wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und ist Bestandteil des aktuellen Koalitionsvertrages. Begehungen sind das Kernstück – sie geben den Teilnehmenden vor Ort die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Daraus resultiert die Erstellung eines Maßnahmenplans mit Prioritäten, die von Bürgerinnen und Bürgern sowie Expertinnen und Experten gemeinsam erarbeitet werden. Die Ergebnisse wurden jüngst im Ausschuss für Mobilität vorgestellt. „Dadurch haben wir wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Entwicklung zentraler Bereiche unserer Innenstadt gewonnen“, sagt Christian Benker. Er ist bei der Stadt Espelkamp für den Bereich Stadtentwicklung und Mobilität zuständig und erster Ansprechpartner für Heiko Appelbaum.

Parallel hat Espelkamp weitere Beratungsangebote zu den Themen Schulmobilität und Betriebliches Mobilitätsmanagement wahrgenommen. „Die Stadt geht hier sehr strukturiert vor und nutzt dabei die Impulse aus dem Netzwerk, spiegelt ihre Erfahrungen aber auch in unser Netzwerk zurück, sodass andere Kommunen davon profitieren“, sagt Heiko Appelbaum.

Für Christian Benker ist die aktive Mitwirkung ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Erstellung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), das noch in diesem Jahr finalisiert wird und mit dem Espelkamp unter Beteiligung von Politik und Stadtgesellschaft einen großen Schritt in Richtung Zukunft – auch im Bereich Mobilität – geht.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wird die Stadt dabei weiter begleiten. Die in diesem Prozess gewonnenen Erfahrungen können dann wiederum anderen Kommunen helfen – ganz im Sinne eines landesübergreifenden Miteinanders.

Dr. Henning Vieker, Bürgermeister der Stadt Espelkamp, unterstreicht das gute Miteinander: „Der Netzwerkgedanke ist wichtiger denn je und das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist für uns ein bewährter Partner, wenn es um die Weiterentwicklung der vernetzten Mobilität in Espelkamp geht. Die Unterstützungsangebote sind wertvoll und haben uns bisher schon viele Schritte nach vorn gebracht. Den gemeinsamen Weg gehen wir gerne weiter.“

Info: Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein landesweiteres Netzwerk für Kommunen. Getragen wird es vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie von go.Rheinland. Es wird gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Stadt Espelkamp